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Deutsches Filmmuseum
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Das Deutsche Filmmuseum wurde im Jahr 1984 eröffnet und widmet sich mit seinen Ausstellungen, seinen Archiven und dem Kino-Programm den vielfältigen Aspekten der Geschichte, Ästhetik und Technik des Mediums Film.
Der erste Teil der Dauerausstellung präsentiert verschiedene Erfindungen des 18. und 19. Jahrhunderts, die zu der Entwicklung des Films und des Kinos beigetragen haben. Dazu gehören das Vorführen von unbewegten Bildern mit der Laterna Magica ebenso wie das neue Medium Fotografie, Guckkästen und Stereobilder. Abblätterbücher und Wundertrommeln erzeugen durch eine schnelle Abfolge von Bildern eine Illusion von Bewegung. Funktionsmodelle in der Ausstellung lassen den Betrachter diese optische Täuschung unmittelbar erleben.
Ein wesentliches Datum in der Geschichte des Films ist der 28. Dezember 1895, an dem in Paris die Brüder Lumière im Grand Café einen perforierten Zelluloidfilm vor zahlendem Publikum vorführten. Das nachgebildete Café mit dem Cinématographe Lumière kann im Museum besucht werden. Der französische Zauberkünstler Georges Méliès beschäftigte sich etwa zur gleichen Zeit mit den Möglichkeiten des Filmtricks und richtete 1896 bei Paris das erste europäische Filmstudio ein.
Der zweite Teil der Dauerausstellung ist dem 20. Jahrhundert gewidmet. Hier empfängt den Besucher zum Beispiel ein im Stil der Zwanziger Jahre gestaltetes Kinofoyer. Ein weiterer Bereich stellt die Welt der Filmstudios vor und erlaubt auch Blicke hinter die Kulissen der Traumfabrik. Hier werden künstlerische und technische Aspekte des Films, Studiokulissen, Trickaufnahmen und anderes mehr veranschaulicht. In manchen Bereichen kann der Besucher selbst Teil einer Filmproduktion werden.
Außerdem dokumentieren Plakate, Programme, historische Kameras und Projektoren die Geschichte der Kinematographie seit der Stummfilmzeit. |