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Lottehaus

Ferdinand Raab (nach Wilhelm von Kaulbach): „Lotte mit ihren Geschwistern“, 1864; F: Herbert G. H. WolfIn den beiden literarischen Gedenkstätten Lottehaus und Jerusalemhaus können die Besucher den Menschen und Ereignissen des Sommers 1772 nachspüren, die in Johann Wolfgang Goethes ersten Roman „Die Leiden des jungen Werther“ (1774) eingingen. Dieses weltberühmte Werk machte Wetzlar zur Goethestadt.

Das Lottehaus ist das Geburtshaus von Goethes Jugendliebe Charlotte Kestner geb. Buff, deren Familie das ehemalige Verwalterhaus über drei Generationen hinweg bewohnte. Bildnisse, Handschriften und persönliche Gegenstände der Buffs sowie das historische Mobiliar und mancherlei Hausrat spiegeln jene bürgerliche Welt wider, in der der erste bedeutende deutsche Roman des 18. Jahrhunderts spielt.

Drei Museumsräume sind der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte von Goethes „Werther“ gewidmet: Neben dem kostbaren Erstdruck sind Nachahmungen, Streitschriften, Parodien und Übersetzungen ausgestellt. Thematisiert wird mit dem berühmten „Werther-Fieber“ die lebhafte öffentliche Diskussion, die der Roman auslöste und die Rückschlüsse auf die Probleme jener Zeit vermittelt, die Goethe aufgedeckt und literarisch gestaltet hat.

Ergänzend zum Lottehaus kann das Jerusalemhaus in Wetzlar besucht werden (siehe eigene Seite).
Lottestraße 8–10
35578 Wetzlar
Telefon: (0 64 41) 99-41 40
(0 64 41) 99-41 31
Fax: (0 64 41) 99-41 34

E-mail
museum@wetzlar.de

Internet
www.wetzlar.de

Öffnungszeiten
Di bis So 10-13 Uhr, 14–17 Uhr


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