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Museum der Weltkulturen mit Galerie 37
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Hinter dem Museum der Weltkulturen verbirgt sich das ehemalige, 1904 gegründete Museum für Völkerkunde. Es ist in Besitz umfangreicher ethnographischer Sammlungen, die seit dem frühen 19. Jahrhundert, damals von der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, zusammengetragen wurden. Bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte das „Völker-Museum“ zu den bestbesuchtesten Frankfurter Museen, aber erst 1973 konnte das Museum an einem neuen Ort wieder eröffnet werden.
Seitdem werden in der Villa am Schaumainkai 29 aus Platzmangel keine Dauerpräsentationen, sondern wechselnde Ausstellungen gezeigt. In der benachbarten Galerie 37 (Schaumainkai 37) finden zudem Kunstausstellungen statt, die zeitgenössische Werke indianischer, afrikanischer, ozeanischer und indonesischer Künstler präsentieren. Außerdem sind hier wechselnde Fotoausstellungen zu besichtigen.
Heute versteht sich das Museum in einer Stadt mit Bürgern aus unterschiedlichen Nationen als ein Ort der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen. Es strebt an, ein Forum interkultureller Vermittlung zu sein, das die Annäherung an fremde Lebenswelten ermöglicht und zu deren Verständnis beiträgt. Dabei sollen nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Kulturen erfahrbar werden.
Das zugehörige Interkulturelle Atelier (IKAT) bietet als „Museum zum Anfassen und Ausprobieren“ vielfältige museumspädagogische Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Hier wird nicht nur ethnologisches Wissen vermittelt, sondern auch Raum für künstlerische und kreative Aktivitäten geboten.
Telefon: (0 69) 2 12-3 83 62 (nur Mi und Do 10–16 Uhr), E-Mail: ikat@stadt-frankfurt.de
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