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Museum für Kunst in Steatit

Ein Würdenträger, Steatitfigur aus China, 18. Jh., Die Exponate dieses Museums entstammen einer umfangreichen Privatsammlung von über 5.000 Objekten, von denen jedoch immer nur ein kleinerer Teil ausgestellt ist. Die Sammlung umfasst ausschließlich aus Steatit hergestellte Kunst- und Gebrauchsobjekte.
Bei dem Material Steatit handelt es sich um einen dichten speckartigen Talkstein, der auch als Speckstein bekannt ist. Er eignet sich gut für bildhauerische Werke, da er sich im frisch abgebauten Zustand leicht bearbeiten lässt. Der Stein härtet allerdings nach, wobei seine verfestigte Oberfläche glatt und glänzend wird.

Die im Museum gezeigten Gegenstände entstanden in verschiedenen Kontinenten und in einem Zeitraum von der Antike (ab 2000 v. Chr.) bis zur Gegenwart. Einen Schwerpunkt bildet das fernöstliche Kunsthandwerk mit Buddha-Figuren, Teekännchen, Tassen, Schalen und vielfältig gestalteten Vasen, die in China vor den Hausaltären aufgestellt wurden. Zu den Prunkstücken gehört ein sitzender Bodhisattva aus Ayuthya, der um 1800 in Thailand entstand. Weitere plastische Werke stammen von den Inuit (Eskimos) in Kanada, aus dem Ural oder aus Südamerika. Unter den älteren Arbeiten sind hethitische Rollsiegel sowie syrische und ägyptische Gebrauchsgegenstände zu nennen. Weiterhin reicht das Spektrum von afrikanischen Ahnenfiguren bis hin zu deutschen Arbeiten aus dem Bereich der sakralen Kunst des 18. Jahrhunderts. Zudem werden Arbeiten der Stiftung Blindenanstalt Frankfurt im Museum gezeigt.
Hynspergstraße 4
60322 Frankfurt am Main
Telefon: (0 69) 55 67 16
Fax: (0 69) 5 96 42 95

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