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Historisches Museum Frankfurt
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Das Historische Museum ist seit 1954 in fünf historischen Gebäuden am Römerberg untergebracht, zu denen auch das älteste Bauwerk Frankfurts, die ehemalige Saalhofkapelle aus der Stauferzeit (um 1120) gehört. Diese historischen Bauten werden im Rahmen einer umfassenden Neukonzeption des Museums saniert und restauriert. Nach der im Frühjahr 2011 geplanten Wiedereröffnung sollen hier die Themen „Frankfurt und die Staufer“, „Frankfurter Geld“, „Frankfurter Kindheiten“ und „Mainpanorama“ (im Rententurm) präsentiert werden.
Der 1972 am Römer entstandene Museumsbau in zeittypischer Betonarchitektur soll 2011 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Neueröffnung des gesamten Historischen Museums ist für 2013/2014 geplant. Während der Um- und Neubauphase stehen dem Kindermuseum an der Hauptwache und der Caricatura im Leinwandhaus am Dom Räumlichkeiten zur Verfügung (siehe dort).
Das Sonderausstellungsprogramm läuft trotz der Umgestaltungsmaßnahmen weiter.
Außerdem ist bis zum Abriss des 70er-Jahre-Baus darin noch die Abteilung „Frankfurt im Spätmittelalter. Kirche – Stifter – Frömmigkeit“ zu sehen, die vor allem sakrale Kunstwerke, aber auch Textilien und liturgische Geräte aus der Zeit von 1400 bis 1520 präsentiert. Besonders erwähnenswert sind der Helleraltar von Albrecht Dürer und der Annenaltar eines flämischen Meisters.
Auch die 2004 neu eingerichteten Dauerausstellungen „MainMetropole: Frankfurter Stadtgeschichte 1866 bis 2001“ und „Von Fremden zu Frankfurtern: Zusammenwachsen und Zusammenleben“, eine Präsentation zur Geschichte der Migration, können dort noch besichtigt werden.
Aktuelle Informationen über den Stand der Umbaumaßnahmen finden sich auf der Homepage des Museums.
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