Friedberg_Roemischer Muenzschatz im Wetterau-Museum aus Kastell Ober-Florstadt Foto Johannes Kögler neu_KQ.jpg

Römischer Münzschatz aus dem Kastell Ober-Florstadt; Foto: Johannes Kögler, © Wetterau-Museum

Wetterau-Museum

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Das Museumsgebäude
Foto: Reiner Strack, © Wetterau-Museum

Das Museum dokumentiert die Geschichte der Wetterau von den vorgeschichtlichen Anfängen bis zur Gegenwart. In seiner archäologischen Abteilung finden sich zum Beispiel als Relikte der jungsteinzeitlichen Ackerbauern Idole aus Ton (um 5000 v. Chr.), die allgemein selten, in der Wetterau aber häufiger anzutreffen sind.
Dem „Aufstieg und Fall der Kelten“ im ersten Jahrtausend v. Chr. widmet sich ein weiterer Ausstellungsbereich. Hier erhält der Besucher auf anschauliche Weise und anhand bedeutender Exponate Einblicke in die Religion, Wirtschaft, Kultur und das Alltagsleben der Kelten.
In der römischen Abteilung, die zugleich Limesinformationszentrum ist, wird die bis um 260 n. Chr. dauernde römische Besetzung der Wetterau und die damit verbundene Gründung von Kastellen und zivilen Siedlungen dargestellt. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen ein Münzschatz mit über 1.000 Denaren aus dem Kastell Ober-Florstadt und ein Mithrasheiligtum aus Friedberg. Das zivile und militärische Leben während der römischen Epoche veranschaulichen weitere Funde. Nach dem Abzug der Römer besiedelten Alamannen und Franken die Wetterau, deren Kultur vor allem durch Grabfunde dokumentiert ist.

Weiterhin widmet sich die Ausstellung der Landwirtschaft, die für die Wetterau einst prägend war. Dabei werden sowohl die Entwicklung der Arbeitsgeräte und Maschinen von 1800 bis 1959 als auch die sich verändernde wirtschaftliche und soziale Situation der ländlichen Gesellschaft dargestellt.
Als weitere Attraktion ist der nachgebildete „Kolonialwarenladen Steinhauer“ zu nennen, der an die 200-jährige Geschichte eines Friedberger Einzel- und Großhandelsgeschäftes erinnert.
In der Abteilung über die Geschichte der Stadt und Burg Friedberg können die Besucher nicht nur herausragende Exponate betrachten, sondern auch Näheres über Elvis Presley, den berühmtesten Gast der Stadt, erfahren.
Im Innenhof des Museums und in einem Schaudepot im Rathauspark (Mainzer-Tor-Anlage 6) sind Steindenkmäler aufgestellt.

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