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Fries von Karl Wilhelm Diefenbach; Foto: Stadt Hadamar

Stadtmuseum Hadamar

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Der Marstall des Schlosses in Hadamar
Foto: Stadt Hadamar

Das 1988 eröffnete Museum ist in einem ehemaligen, um 1625 erbauten Marstall des Hadamarer Renaissance-Schlosses untergebracht. In seiner Dauerausstellung werden Werke der Künstler Ernst Moritz Engert (1892-1986), Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913) und Alois Koch (1910-2002) gezeigt. Den größten Raum nehmen die Scherenschnitte Engerts ein, der aus einer Hadamarer Familie stammt und vor allem als Silhouettenschneider bekannt wurde. Seine Darstellungen zeichnen sich durch lebhafte Konturen aus.

Von dem in Hadamar geborenen Maler und späteren Anhänger der Lebensreformbewegung Karl Wilhelm Diefenbach wird im Obergeschoss der 68 m lange und 34-teilige Fries „Per aspera ad astra“ (Silhouettenmalerei) gezeigt. Dieser entstand seit 1875 in Wien und wurde teilweise von seinem ehemaligen Schüler Fidus ausgeführt. Der Schattenfries war seinerzeit in Deutschland sehr populär und in Form von Mappen und Postkarten weit verbreitet.

Im Eingangsbereich des Museums sind Aquarelle und Ölgemälde des in Oberweyer nahe Hadamar geborenen Malers Alois Koch ausgestellt, der seit 1939 bis zu seinem Tod in Straubing (Niederbayern) lebte.

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