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Ausstellung zur Eiszeit; Foto: Naturkundemuseum der Stadt Kassel

Naturkundemuseum der Stadt Kassel

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Das Ottoneum und der Zwehrenturm
Foto: Dieter Schwerdtle

Das Ottoneum ist ein unter Landgraf Moritz errichteter und 1606 eingeweihter Theaterbau, einer der ersten seiner Art in Deutschland. Seit dem späten 19. Jahrhundert befindet sich in dem Gebäude das Naturkundemuseum der Stadt Kassel.

Zu seinen wertvollsten Sammlungs- und Ausstellungsstücken gehören Objekte aus der landgräflichen Kunst- und Raritätenkammer, wie zum Beispiel das aus drei Bänden bestehende älteste deutsche Herbarium aus der Mitte des 16. Jahrhunderts (ein Band ausgestellt). Es wurde von dem Naumburger Arzt und Botaniker Caspar Ratzenberger angelegt, der das Herbarium 1592 Landgraf Moritz übergab.
Die im 18. Jahrhundert entstandene und damals weltweit größte, 530 Bände umfassende Holzbibliothek von Carl Schildbach, dem Verwalter des Bergparks Wilhelmshöhe, gelangte 1799 in landgräflichen Besitz und kann nun im Museum besichtigt werden.
Eine weitere Berühmtheit ist der sogenannte „Goethe-Elefant“, das um 1780 von dem Naturwissenschaftler Samuel Thomas Soemmerring präparierte Skelett eines Indischen Elefanten, der seit 1773 in der landgräflichen Menagerie lebte. Den Schädel benutzte Goethe 1784 in Weimar zu Forschungen über den Zwischenkieferknochen.

In der Abteilung „Erd- und Naturgeschichte der Region“ erleben die Besucher, wie sich im Laufe von Jahrmillionen die Umwelt in der Region Kassel gewandelt hat. Naturnah gestaltete Inszenierungen geben hier Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt vom Erdaltertum bis zur Gegenwart. Zu sehen sind zum Beispiel lebensgroße Rekonstruktionen mehrerer Dinosaurier, eines Höhlenbären und eines Wollmammuts.

Lebensräume wie Halbtrockenrasen, Fuldaaue und Buchenwald mit ihrer heutigen Artenvielfalt werden in aufwendigen Dioramen vorgestellt.

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Naturkundemuseum der Stadt Kassel

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