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Museum Wiesbaden
Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur


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Museum Wiesbaden
Foto: Arne Landwehr

Das dreiflügelige Museumsgebäude entstand nach Plänen des Architekten Theodor Fischer in den Jahren 1912 bis 1920. Hier fanden drei von Vereinen betriebene, städtische Museen Aufnahme. 1973 wurde das Museum dem Land Hessen übereignet, im Zuge der Gründung eines Stadtmuseums befindet sich die Sammlung Nassauischer Altertümer jedoch seit 2010 wieder in städtischer Trägerschaft. Somit besteht das Museum Wiesbaden heute aus zwei Abteilungen: der Kunstsammlung und der Naturwissenschaftlichen Sammlung.

Internationale Bedeutung besitzt die Kunstsammlung vor allem durch das gut hundert Werke umfassende Konvolut des russischen Expressionisten Alexej von Jawlensky (1864–1941). Der Künstler lebte von 1921 bis zu seinem Tod in Wiesbaden und ist hier auf dem russischen Friedhof begraben. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bilden konstruktivistische Arbeiten wie die von Laszlo Moholy-Nagy, Anton Stankowski, Friedrich Vordemberge-Gildewart und anderen. Raum-Installationen von Jochen Gerz, Rebecca Horn und Ilya Kabakov sowie Arbeiten der amerikanischen Minimalisten ergänzen den Bestand. 2007 wurde das Museum von der deutschen Sektion der AICA als „Museum des Jahres“ für seine Ausstellungstätigkeit und seine Sammlungsaktivität im Bereich moderner Kunst ausgezeichnet.

Nachdem in den 1990er Jahren gravierende Schäden an dem Museumsgebäude festgestellt wurden, folgten aufwendige Sanierungsarbeiten und eine Neugestaltung der Räumlichkeiten. Für die Kunstsammlung wurden Galerien mit weiträumigen Durchblicken und großzügige Ausstellungsräume geschaffen.
Seit Mai 2013 sind auch die „Alten Meister“ im Südflügel mit Werken des 14. bis 19. Jahrhunderts wieder zugänglich. Der chronologische Ablauf wurde zugunsten von Räumen zu den Themen „Religion“, „Porträt“, „Mythologie“, „Stillleben“ und „Landschaft“ aufgegeben. Dabei werden die Alten Meister auch in Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst präsentiert. Einen Wiedereinzug in den sanierten, zentralen „Kirchensaal“ im zweiten Geschoss des Südflügels erlebten die mittealterlichen Skulpturen, die bereits 1915 hier aufgestellt waren.

Die Naturwissenschaftliche Sammlung wird in vier Räumen unter dem Motto „Ästhetik der Natur“ präsentiert. Dabei wird mit den Ausstellungsthemen „Form“, „Farbe“, Bewegung“ und „Zeit“ eine Brücke zwischen den Abteilungen Kunst und Natur geschlagen. Die Formenvielfalt der Natur wird anhand z. B. hunderter Varianten von Schneckenhäusern, Vogelnestern und Krebstieren veranschaulicht. Den natürlichen Farbenreichtum belegen nicht nur das schillernde Federkleid eines Kolibris, sondern auch mineralische Pigmente und Pflanzenfarbstoffe. Zum Thema „Bewegung“ werden Tierpräparate in verschiedenen Bewegungsphasen gezeigt, aber auch die biologischen Voraussetzungen für Bewegung erläutert – sei es Schwimmen, Laufen oder Fliegen. Verschiedene Filmbeiträge zur Dokumentation und künstlerischen Darstellung von Bewegung ergänzen die naturwissenschaftliche Präsentation.

Mehr Raum und Möglichkeiten stehen nach der Sanierung auch der Abteilung „Bildung und Vermittlung“ zur Verfügung. Darüber hinaus bereichern regelmäßige Sonderausstellungen mit Werken internationaler Kunst das Museumsprogramm.

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Museum Wiesbaden
Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur

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