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Eine Küche um 1943; Foto: Andreas Henn

Museum Viernheim

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Das ehemalige Viernheimer Forsthaus
Foto: Museum Viernheim

Das um 1900 im Jugendstil erbaute Viernheimer Forsthaus dient heute als Museumsgebäude. Zu dem Museumskomplex gehören noch eine Tabakscheune sowie das ehemalige Zollamt. Nach zweijähriger Sanierung wurde das Museum Viernheim im Oktober 2013 mit einer neu konzipierten Dauerausstellung wiedereröffnet. Diese gliedert sich in drei Themenbereiche: Archäologie, Dorfgemeinschaft und Familienleben. 

Archäologische Funde verschiedener Epochen werden im zweiten Obergeschoss mit ihrer Grabungsgeschichte vorgestellt, wobei auch Grundzüge der historischen Entwicklungen veranschaulicht werden (Arbeitsteilung und Handel, Grundherren und Herrscher). Speziell für Kinder und Familien wurden ein akustischer Rundgang durch ein Dorf der Jungsteinzeit sowie Hörstationen zur Römerzeit entwickelt.

In der Abteilung „Familiengeschichte“ im Untergeschoss wird ein fiktives Familienleben in vier Zeitschnitten (19./20. Jh.) und Wohnräumen, die anhand schriftlicher Dokumente und mündlicher Zeitzeugenberichte rekonstruiert wurden, präsentiert. Eine erfundene Protagonistin schildert in einer Ton-Bild-Schau ihre Lebensstationen von der Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit. Zu den Ereignissen der 1980er Jahre ergreift abschließend ihre Enkelin das Wort.

Ereignisse und Elemente des 19. und 20. Jahrhunderts (Auswanderung, Vereinswesen, Diktatur etc.) zeigt der Ausstellungsbereich „Dorfgemeinschaft“ im ersten Obergeschoss. Seit dem späten 19. Jahrhundert entwickelte sich das dörfliche Viernheim zu einer Arbeiterwohngemeinde, die 1948 zur Stadt erhoben wurde. Eine bestuhlte Gastwirtschaftsszenerie bietet Raum für Projektarbeit. In der Abteilung „Jüdisches Leben“ wird unter anderem – in Zusammenhang mit dem Projekt „Stolpersteine“ – den Schicksalen der in der NS-Zeit Verfolgten nachgespürt. Künftig können auch Forschungsergebnisse zu anderen Themenbereichen über Tablets in die Dauerausstellung integriert werden.

Auf einem Naturkunde-Lehrpfad im Garten des ehemaligen Forsthauses lernen die Besucher die heimische Tier- und Pflanzenwelt näher kennen. Im „mittelalterlichen Klostergarten“ wachsen Heil- und Küchenkräuter.

 

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