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Modell der Frankfurter Judengasse; Foto: © Jüdisches Museum

Jüdisches Museum


Aktuelles
Das Museum ist aktuell wegen Baumaßnahmen und Neukonzeption geschlossen. Die Neueröffnung ist für 2018 geplant.


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Das Rothschild-Palais
Foto: © Jüdisches Museum

Das Museum ist in einem 1820/21 erbauten und seit 1846 von der Familie Rothschild bewohnten Palais untergebracht, in dem sich drei historische Räume und das originale Treppenhaus erhalten haben. Die vier Ausstellungsbereiche des Jüdischen Museums behandeln die Geschichte sowie das soziale und das religiöse Leben der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Dabei wird exemplarisch das Wechselverhältnis zwischen den Juden in Deutschland und ihrer nichtjüdischen Umwelt nachgezeichnet.

Der Ausstellungsbereich „Juden in Frankfurt 1100–1800“ beginnt mit den Anfängen jüdischer Ansiedlung in Deutschland und in Frankfurt. Er endet mit der Auflösung des Frankfurter Ghettos, der 1462 errichteten Judengasse. Ein Modell (1:50) im Museum zeigt den Zustand der Judengasse im frühen 18. Jahrhundert. Ihre originalen Fundamente können im „Museum Judengasse“ am Börneplatz besichtigt werden, einer Außenstelle des Jüdischen Museums (bis September 2015 geschlossen).

Die Ausstellung „Juden in Frankfurt 1800–1950“ behandelt das Streben der Juden in Deutschland nach Emanzipation und gesellschaftlicher Integration. In diesem Zeitraum entwickelte sich eine neue, rassistisch argumentierende Form der Judenfeindschaft. Abschließend beschäftigt sich die Ausstellung mit den Neugründungen jüdischer Gemeinden in Deutschland nach 1945 – nach der massenhaften Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten.

In der Abteilung „Jüdisches Leben – Jüdische Feste“ wird anhand von jüdischen Kultgegenständen die religiöse Praxis in Synagoge und Haus, im Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft, im Alltag sowie an Fest- und Feiertagen vorgestellt. Viele der zahlreichen Chanukka-Leuchter stammen aus dem „Museum jüdischer Altertümer“, der 1922 gegründeten und 1939 zerstörten Vorgängerinstitution des jetzigen Museums.

Das zugehörige Museum Judengasse befindet sich in der Kurt-Schumacher-Straße (Börneplatz) und wurde im März 2016 mit einer Neukonzeption wiedereröffnet.

 

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Jüdisches Museum

Rothschild-Palais
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