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Der Schreibtisch von Christine Brückner; Foto: Gerd Aumeier

Dichterhaus Brückner-Kühner

#AUFMACHER# Dichterhaus Brückner-Kühner

Das Haus, in dem das Dichterpaar Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner in Kassel lebten
Foto: Friedrich Block

Die Schriftstellerin Christine Brückner (1921–1996) widmete sich nach dem Erfolg ihres ersten Romans „Ehe die Spuren verwehen“ (1954) hauptberuflich dem Schreiben. Seit 1960 lebte sie in Kassel und erwarb dort 1965 ein Reihenhaus in der 1955 bis 1960 errichteten Gartenstadt Auefeld.
In dieses Domizil mit kleinem Garten zog 1967 Christine Brückners zweiter Ehemann Otto Heinrich Kühner ein, der von 1950 bis 1965 als Hörspielautor und -dramaturg beim Süddeutschen Rundfunk gearbeitet hatte. Bis zu ihrem Tod lebten und arbeiten die beiden Dichter in ihrem bescheidenen Häuschen.
Zu den bekanntesten unter den zahlreichen Werken Christine Brückners gehören die Romane „Jauche und Levkojen“ (1975) und „Nirgendwo ist Poenichen“ (1977) sowie „Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ (1983). Kühner, dessen 1950 verfasstes Werk „Die Übungspatrone“ zum meistgesendeten Hörspiel der Nachkriegszeit wurde, war auch mit Romanen wie „Nikolskoje“ (1953) und „Lebenslauf eines Attentäters“ (1975) sowie mit humoristischer Kurzprosa und Lyrik erfolgreich, wobei vor allem seine literarische Figur „Pummerer“ durch Veröffentlichungen in überregionalen Zeitungen bekannt wurde.
Otto Heinrich Kühner und Christine Brückner starben kurz hintereinander im Herbst 1996 und wurden an Brückners Geburtsort Schmillinghausen (Bad Arolsen) bestattet. Ihre Arbeits- und Wohnräume in der Hans-Böckler-Straße 5 blieben seitdem weitgehend unverändert erhalten und vermitteln nun als Gedenkstätte einen authentischen Einblick in die private Welt des Schriftstellerpaares.
Neben Einrichtungsgegenständen und Möbeln, die z. B. an Christine Brückners Veröffentlichung „Mein schwarzes Sofa“ (1981) erinnern und in vielen ihrer Texten eine Rolle spielen, sind die Bibliotheken der beiden Schriftsteller zu besichtigen. Außerdem ist das Wohnhaus seit 1997 Sitz der 1984 gegründeten Stiftung Brückner-Kühner, der die beiden Dichter zudem ihr Erbe und ihren Nachlass vermachten.

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Dichterhaus Brückner-Kühner

Hans-Böckler-Straße 5

34121 Kassel


Telefon
(05 61) 2 43 04


Telefax
(05 61) 2 88 80 45


E-Mail
post@brueckner-kuehner.de


Internet
www.brueckner-kuehner.de


Öffnungszeiten


Mo bis Fr

nach Vereinbarung (nur mit Führung)


Barrierefreiheit

  • Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte

Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an das Museum.