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Ausstellung zur Geschichte des Films; Foto: Uwe Dettmar, © Deutsches Filminstitut

Deutsches Filmmuseum


Aktuelles
Aktuelle Sonderausstellung: Die Kunst von Aardman. Wallace & Gromit, Shaun das Schaf & Co (noch bis 30. Oktober 2016): Die Ausstellung zeigt, wie die Knet-Animationsfilme des Aardmanstudios hinter den Kulissen entstehen.

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#AUFMACHER# Deutsches Filmmuseum

Das Deutsche Filmmuseum
Foto: Uwe Dettmar, © Deutsches Filminstitut

Das 1984 eröffnete Deutsche Filmmuseum widmet sich den vielfältigen Aspekten der Geschichte, Ästhetik und Technik des Mediums Film. Träger ist seit 2006 das „Deutsche Filminstitut – DIF“. Im August 2011 wurde das komplett neugestaltete Museumsgebäude mit dem Kino wiedereröffnet. Es bietet seitdem mehr Platz für die Dauerausstellung und die Museumspädagogik.

Der erste Teil der modernisierten Dauerausstellung befasst sich mit der Vielfalt visueller Medien des 18. und 19. Jahrhunderts sowie mit der Erfindung des Films. Die Camera obscura gilt als erste Vorrichtung, die es ermöglichte, ein Abbild der Realität zu schaffen. In der Ausstellung finden sich eine begehbare Camera obscura sowie Modelle von historischen Guckkästen, Kaleidoskopen und verschlüsselten Zerrbildern (sog. Anamorphosen). Mit optischen Apparaturen wie dem Lebensrad, der Wundertrommel oder dem Daumenkino wurden schon lange vor der Entstehung des Films bewegte Bilder erzeugt. Anhand dieser Geräte wird erläutert, warum Menschen eine Folge von unbewegten Einzelbildern als fortlaufende Bewegung erkennen.

Der zweite Ausstellungsteil widmet sich den Prinzipien und Mitteln filmischen Erzählens anhand der wesentlichen Aspekte „Bild“, „Ton“, „Montage“ und „Schauspiel“. Ein zentraler Filmraum mit vier Leinwänden macht die Mittel des filmischen Erzählens eindrucksvoll erfahrbar. Weiterhin laden vier interaktive Medienstationen zur Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von Ton und Montage ein, und in einer Lichtbox können verschiedene Lichtstimmungen erprobt werden. Ausgestellt sind aber auch besondere Exponate wie der Oscar, den Maximilian Schell für „Das Urteil von Nürnberg“ (BRD 1961) erhielt, ein Stuntkostüm aus Ridley Scotts „Alien“ (USA 1979) oder ein Storyboard aus dem Star Wars-Film „The Return of the Jedi“ (USA 1983, R: Richard Marquand).

Im vierten Obergeschoss befinden sich zwei neue Werkstatträume mit verschiedenen Schnittplätzen und ein multifunktionales Filmstudio, die im Rahmen museumspädagogischer Angebote einen praktischen Zugang zum Medium Film ermöglichen und dazu anregen, die Mechanismen der Filmsprache selbst zu erproben. Am Wochenende steht der museumspädagogische Werkstattbereich inklusive des kleinen Filmstudios allen Interessierten auch ohne Anmeldung offen.

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Deutsches Filmmuseum

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